Leitfaden für ein Eltern-Kind-Gespräch über Grundanforderungen der Schule

Sie wollen mit Ihrem Kind über die Grundanforderungen der Schule – Standards fürs Schule halten – reden. Aber Sie wissen nicht so recht, wie Sie es anfangen sollen. Hier ein kleiner Leitfaden für Sie.

Sprechen Sie folgende Punkte an:

  • Sprechen Sie folgende Punkte an:

    • Weisen Sie Ihr Kind zunächst darauf hin, dass es eine Schulpflicht hat.
    • Schule ist eine Einrichtung, die sich der Staat und auch unser Sachaufwandsträger  – die Stadt Burghausen – eine Menge kosten lässt. Sie wird auch von den Steuern, die Eltern bezahlen müssen, finanziert. Deshalb muss sie sinnvoll genutzt werden. Dazu ist die Mitarbeit der Schüler erforderlich.
    • Erläutern Sie, warum pünktliches Erscheinen notwendig ist.
    • Machen Sie Ihrem Kind klar, wie wichtig es ist, Schulsachen und Hausaufgaben täglich vollständig dabei zu haben.  Die Schultasche soll mit Hilfe des aktuellen Stundenplans gepackt werden.
    • Lernen in der Schule soll, wenn möglich, Spaß machen. Schüler müssen lernen, sich auch anzustrengen, wenn der Spaßfaktor fehlt. Als langweilig empfundene Themen sind kein Grund, sich hängen zu lassen.
    • Schule ist eine öffentliche Einrichtung und keine Privatstation. Private Wünsche und Interessen können daher nicht an erster Stelle stehen. Grundvoraussetzung  eines ungestörten Schulbetriebs sind ein angemessenes Sozialverhalten und das Einhal-ten des Schulvertrags sowie der bestehenden Hausordnung.
    • Weisen Sie Ihr Kind auf Gefahrenpunkte des Schulweges hin.
      → Nur der kürzeste Weg zwischen zu Hause und der Schule ist versichert.
    • Schüler sollen nur mit verkehrssicheren Fahrrädern auf der Straße unterwegs sein. Kontrollieren Sie mit Ihrem Kind z. B. Bremsen, Lichter, Kette…
    • Bei schlechten Sichtverhältnissen sind zwingend die Fahrradlichter einzuschalten um von anderen Verkehrsteilnehmern besser gesehen zu werden und Gefahren für Leib und Leben zu verringern.
    • Achten Sie in diesem Zusammenhang bitte auch auf ordentliche und der Schule angemessene Kleidung.
    • Besprechen Sie mit Jugendlichen in der Pubertät, dass Rauchen und Alkoholgenuss vor allem Ihrer Gesundheit, aber auch dem Ansehen der Schule in der Öffentlichkeit schadet.
    • Ihr Kind muss wissen, wie es sich bei besonderen Vorkommnissen verhalten soll. Es muss wissen, was es tun muss, wenn es von fremden Personen angesprochen wird und wie man verdächtige Beobachtungen meldet.
  • Sprechen Sie an, was zum „Sich-Anstrengen“ gehört:

    • sich konzentrieren
    • sich selbst beherrschen
    • Energie ins Lernen einbringen
    • durchhalten
    • auf ein Ziel hin arbeiten
    • mit anderen zusammenarbeiten
    • sich beteiligen
    • zuhören
    • den Anweisungen der Lehrkräfte folgen
  • Sprechen Sie an, was zum „Sich-Vertragen“ gehört:

    • nicht an erster Stelle stehen wollen
    • die Belange anderer achten
    • Konflikte ohne Tätlichkeiten lösen
    • anderen nicht weh tun
    • anderen die Antworten nicht wegschnappen
    • in der Schlange stehen können
    • sich gedulden können
  • Verhalten, das in der Schule nicht geduldet werden kann:

    • Arbeitsverweigerung
    • Unfolgsamkeit
    • bewusstes Stören
    • Aggression und Gewalt
  • Und fügen Sie hinzu:

    Wir, deine Eltern, haben ein Interesse daran, dass die Sache mit der Schule klappt. Wir als Eltern wollen, dass du gut vorankommst, damit du deine Zukunft meistern kannst.